Interview mit Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens: Das Click & Pay Prinzip im Recruiting

Geschäftsführer Frank Hensgens

Crosswater Job Guide sprach mit Indeed-Geschäftsführer Frank Hensgens über das Pay for Performance Prinzip von Indeed und die Vorteile für Recruiter. Ein Auszug des Interviews von HR-Blogger Gerhard Kenk für Sie zum Nachlesen.

Crosswater Job Guide: Mit Indeeds Geschäftsmodell Click & Pay kommt natürlich auch eine höhere Transparenz der Anzeigen-Performance, der Budgetverwendung und des Erfolgsnachweises einher. Welche Tools und Informationen bietet Indeed ihren Kunden?

Frank Hensgens: Indeed ist komplett transparent – Kunden können in ihrem Account alle wichtigen Kennzahlen selbst und in Echtzeit prüfen. Dazu gehören Klicks, Impressions, Click-Through-Rate (CTR) – und, wenn die Indeed Apply-Funktion aktiviert ist, auch der Cost per Hire, also der Kostenaufwand pro Einstellung, und der Cost per Application, also der Kostenaufwand pro Bewerbung.

Wenn eine Recruiting-Kampagne nicht so richtig läuft, woran erkennt Indeed bzw. der Anzeigenkunde und wie wird dann beispielsweise gegengesteuert?

Wenn eine Kampagne nicht läuft, ist das leicht an den verschiedenen Kennzahlen zu erkennen, beispielsweise an einer niedrigen Klickrate. In so einem Fall sollte der Kunde sich unbedingt an unsere Kampagnenmanager und das Client Services-Team wenden, wir unterstützen dann dabei, die Kampagne zu optimieren.

Das Allerwichtigste dabei ist die Kernfrage: Was ist das konkrete Ziel der Kampagne? Gemeinsam mit dem Kunden wird das im Gespräch das Ziel festgelegt, damit sie dann auch optimal nach den individuellen Erfolgskriterien bewertet werden kann. Diese Kriterien können beispielsweise ein optimierter CPC sein, generelle Budgetoptimierung oder auch eine höhere Anzahl von Bewerbungen. Unsere Kampagnenmanager haben viel Erfahrung aus tausenden von Kampagnen und wissen genau, an welchen Stellschrauben man drehen muss. Recht häufig sehen wir zum Beispiel regionale Unterschiede oder Jobtitel, die nicht dem entsprechen, was Bewerber suchen.

Können Sie einmal anhand eines Beispiels aus der Praxis schildern, wie so etwas im Einzelnen gemacht wird?

Ein gutes Beispiel ist hier eine Einzelhandelskette, die einen Filialleiter suchte. Die Stelle war als „Store Manager“ ausgeschrieben und erhielt deutlich zu wenig Klicks. Wir schauten uns die Suchen auf Indeed nach dem Begriff „Store Manager“ an und stellten fest, dass Bewerber schlicht nicht nach diesem Jobtitel suchten. Nachdem der Jobtitel angepasst wurde, stiegen die Klicks um 36% an, die Bewerbungen sogar um 93%. Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie oft eine einfache Lösung das Recruiting optimieren kann.

Das vollständige Interview können Sie hier nachlesen.