4 Statistiken, die Recruiter derzeit kennen sollten

4 Statistiken, die Recruiter derzeit kennen sollten

In einer aktuellen Studie des Deutschen Kundeninstituts (DKI) in Kooperation mit der Wirtschaftswoche wurde Indeed zur Nummer 1 unter den Jobsuchmaschinen gekürt. Bei der Benutzerfreundlichkeit erreichte Indeed die Höchstnote unter allen Jobportalen, die das DKI testete. Besonders hervorgehoben wurde dabei die intuitive Bedienung der Seite. Außerdem führen FOCUS Spezial und Statista Indeed im aktuellen Focus Spezial “Gehalt & Karriere” als eines der Top-Karriereportale in Deutschland auf, auch hier mit Höchstnoten in der Beurteilung durch Jobsuchende. Aber auch Personalverantwortliche empfehlen im Focus-Test Indeed besonders häufig weiter.

“Wir freuen uns natürlich sehr über beide Auszeichnungen, vor allem über die guten Bewertungen durch die Kandidaten,” so Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed in Deutschland. “Denn heute haben ganz klar die Kandidaten das Ruder in der Hand – in vielen Bereichen herrscht Fachkräftemangel, und Recruiter sollten es für Jobsuchende möglichst einfach machen, passende Jobs zu finden. Dazu gehört es, die richtigen Kanäle zu nutzen, aber auch den Inhalt der Ausschreibung und die Bewerbungswege genau auf die Bedürfnisse der Jobsuchenden abzustimmen.”

Indeed hat die beiden Auszeichnungen zum Anlass genommen, um vier wichtige Kennzahlen zusammenzustellen, die Personaler aktuell kennen sollten.

Die Jobsuche läuft immer

Fast 70 % der Deutschen suchen immer nach der nächsten Stelle und ganze 73 % der Deutschen denken, dass sie eine Stelle erfolgreicher füllen können, wenn sie den Job selbst gefunden haben. Dies zeigte eine Studie von Indeed im letzten Jahr. Ein Drittel der Befragten hat den Job-Alert einer Online-Jobseite abonniert, um passende Stellen direkt per Email zu erhalten.

Fachkräftemangel ja – aber Suchen steigen auch in Mangelberufen

20 % der Stellen in Deutschland sind nach 60 Tagen noch nicht besetzt – in vielen deutschen Städten liegt diese Zahl sogar noch höher (Quelle: Studie Indeed Januar 2016). Dies ist ein Indikator für einen ausgeprägten Fachkräftemangel in Deutschland, eine Herausforderung für Unternehmen und besonders Recruiter. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Das Interesse von Jobsuchenden steigt an – auch in Berufen, in denen bereits ein Mangel zu beobachten ist.

In folgenden Branchen sahen wir bei Indeed einen besonders starken Anstieg der Jobsuchen im letzten Jahr:

  • Finanzwesen: +21 %
  • Marketing: +13 %
  • Ingenieurwesen: +11 %
  • Healthcare: +10 %
  • Sozialwesen: +9 %

Der Standort ist allerdings ein wichtiger Faktor, denn in vielen deutschen Städten liegt die Anzahl der schwer zu besetzenden Positionen (mehr als 60 Tage ausgeschrieben) deutlich über dem Bundesschnitt:

  1. Stuttgart: 24,3 %
  2. Hannover: 24,1 %
  3. Frankfurt am Main: 23,8 %
  4. München: 23 %
  5. Leipzig: 22,6 %
  6. Düsseldorf: 21,4 %
  7. Nürnberg: 19,9 %
  8. Hamburg: 19,6 %
  9. Köln: 19,1 %
  10. Berlin: 17,5 %

Online-Stellenanzeigen sind oft nicht gut genug

Bei Indeed in Deutschland finden sich an einem Durchschnittstag 314.970 (!) unterschiedliche Jobtitel. Sicher, viele Berufe haben in den letzten Jahren eine zunehmende Spezialisierung erfahren, was einen Teil der großen Vielfalt an Berufsbezeichnungen erklärt. Aber oft wollen sich Unternehmen auch durch besonders originelle Jobtitel absetzen – diese Taktik funktioniert erwiesenermaßen nicht.

“Ein schönes Beispiel: Seit dem Start des letzten Star-Wars-Films sind die Jobangebote auf Indeed, die ‘Jedi’ beinhalten, um mehr als 300 % angestiegen,” so Frank Hensgens. “Das ist zwar ganz amüsant, aber gute Jobtitel sehen anders aus. Jobbeschreibungen sollten akkurat, sofort verständlich, präzise und relevant sein. Nur dann werden Sie gefunden – und nur dann fühlen sich Kandidaten ernst genommen. Also bitte kein ‘Sourcing-Jedi’.”

Sie sollten wissen, was Kandidaten wollen

Gerade angesichts des Fachkräftemangels ist es wichtig genau zu wissen, was Kandidaten wünschen. Personaler sollten sich regelmäßig informieren: Was erwarten Kandidaten heute? Was inspiriert und motiviert Sie? Während das Gehalt bei deutschen Kandidaten an erster Stelle rangiert (64 %), ist bereits auf Platz 2 die Flexibilität zu finden (42 %). An dritter Stelle steht der Standort der potentiellen neuen Position (40 %).
“Aus dem Suchverhalten lassen sich wichtige Trends ableiten – und hier sahen wir in den letzten beiden Jahren einen Anstieg von 95 % bei den Suchen nach flexiblen Arbeitsmodellen,” so Hensgens. “Das ist ein klarer Indikator dafür, dass Arbeitgeber, die erfolgreich Kandidaten gewinnen wollen, sich hiermit auseinandersetzen müssen.”