Automobilbranche – Motor der Entwicklung

Die deutsche Automobilindustrie macht sich fit für die Zukunft. Sie investiert in neue Entwicklungen und stellt viele neue Fachkräfte ein. High Potentials wie Entwicklungsingenieure sind besonders gefragt. Entsprechende Stellen bleiben im Durchschnitt bis zu 44 Tage unbesetzt. Das zeigt wie sehr exzellente Fachkräfte in der Branche gefragt sind. Dennoch gilt die Branche weiterhin als als hoch attraktiver Arbeitgeber.

„Die Anzahl der Stellenangebote von Automobilfirmen stieg im ersten Quartal 2017 um 29,19 Prozent zum Vorjahr an“, so Mariano Mamertino, der für Europa verantwortliche Volkswirt von Indeed. „Wir erleben seit einem Jahr einen kontinuierlichen monatlichen Anstieg um zirka 2 Prozent.“

Kandidaten sehen Automobilbranche weiter als Technologieführer

„Trotz neuer Wettbewerber aus dem Bereich der Digitalisierung und der E-Mobilität scheinen Arbeitnehmer überzeugt zu sein, dass die deutsche Automobilindustrie ihre Position als Technologieführer verteidigen kann“, betont Mamertino.

„Autofirmen gelten weiterhin als besonders attraktive Arbeitgeber.“ Im Schnitt sind in der Automobilbranche nur 24,2 Prozent der Stellen schwierig zu besetzen, also länger als 60 Tage ausgeschrieben. „Das ist angesichts der gestiegenen Nachfrage eine hervorragende Quote. Bewertet man an diesem Indikator den Zustand der Branche, kann man sagen, Autos made in Germany bleiben weiterhin sehr wettbewerbsfähig“, so Mamertino.

Arbeitsmarkt steht insgesamt glänzend da

Auch abseits der Automobilbranche sieht es auf dem deutschen Arbeitsmarkt weiter gut aus. Im März 2017 waren 43,46 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Februar bedeutet das saisonbereinigt rund 30.000 Jobs mehr. Auch die Arbeitslosenzahlen sehen gut aus. Rund 608.000 Menschen weniger als im März 2016 stehen ohne Job da.

Diese gute Entwicklung wundert nicht, denn auch gesamtwirtschaftlich steht Deutschland gut da. Auch im ersten Quartal 2017 wächst die Wirtschaft weiter. Die Prognose für das gesamte Jahr wurde noch einmal nach oben korrigiert – auf jetzt 1,4 Prozent.